England: Erhöhte Gesamtmortalität bei SARS-CoV2 geimpften Menschen (August 2024)
In den meisten Ländern der westlichen Welt zeigte sich ab 2021 eine deutliche Übersterblichkeit. Das ist bemerkenswert, da in diesem Jahr die Covid-19-Massenimpfkampagnen einsetzten und nach dem Pandemiejahr 2020 (Anm: laut offiziellen Angaben mit deutlicher Übersterblichkeit und ohne jegliche wirksame Therapie) und Einführung eines Impfstoffes Ende 2020 in Folge eine Untersterblichkeit zu erwarten gewesen wäre (Anm: durch vorzeitiges Versterben vulnerabler Personen).
Das britische Amt für nationale Statistik (ONS) veröffentlichte von April 20221 bis Mai 2023 (als wohl einziges Land) Daten zur Mortalität nach Impfstatus (ab Juni 2023 wurde die Veröffentlichung leider eingestellt). Die Autoren analysierten diese Daten nach Altersgruppen und Impfstatus und berechneten die standardisierten Mortalitätsraten (SMRs) für die Gesamtmortalität sowie die Nicht-Covid-19-Mortalität für jeden Monat des Untersuchungszeitraumes. Die Covid-Mortalität war in vielen Altersgruppen zu gering für eine aussagekräftige Auswertung.
Anfangs lag die SMR nicht nur für die Gesamtmortalität, sondern auch für die Nicht-Covid-19-Mortalität deutlich unter 1. Da ein Schutzeffekt der SARS-CoV2-Impfungen auf Todesfälle jeder Art unplausibel ist (Anm: obwohl das einige Studien – mit methodischen Mängeln -behaupten), ist hier von einem erheblichen Verzerrungseffekt auszugehen. Ursachen dafür können der Healthy-Vaccinee-Bias sein (z.B. keine Impfung bei terminal Kranken) und die Tatsache, dass nur Personen mit NHS (National Health-Service)-Nummer in die Studie aufgenommen wurden (d.h. es wurden alle Geimpften erfasst aber in der ungeimpften Gruppe nur diejenigen mit Arztkontakten oder Todesfälle, was zu einer Unterschätzung der ungeimpften Bevölkerung geführt haben kann; 4,7 Millionen Einwohner wurden aus der Studie ausgeschlossen). Im weiteren Verlauf zeigte sich ein zunehmender Anstieg der Gesamtmortalität in der geimpften Gruppe. Insgesamt wiesen Geimpfte mit einer oder zwei Impfdosen im Vergleich zu Ungeimpften ein deutlich höheres Risiko für Todesfälle jeglicher Ursache und für Todesfälle, die nicht auf Covid-19 zurückzuführen sind, auf.
Auffallend waren auch generell hohe Mortalitätsspitzen nach der 1. und 2.Dosis (leider liegen erst ab April 2021 ONS-Daten vor – ein Zeitpunkt, als ein Großteil der Risikogruppen bereits 2x geimpft war). Bei der 3.Dosis verschwinden die anfänglichen Mortalitätsgipfel, was durch einen Wegfall der fragilsten Personen erklärbar wäre (Anm: oder durch eine erhöhte Gefährlichkeit früher Chargen).
Ein Anstieg der Gesamt- und der Nicht-Covid-19-Mortalität bei geimpften Personen ist ein deutliches Risikosignal. Weitere Untersuchungen der Mortalität nach Impfstatus in verschiedenen Ländern sowie eine Veröffentlichung der ONS-Daten ab Juni 2023 wären laut Autoren dringend erforderlich. Bis zum Vorliegen belastbarer Ergebnisse sollten Impfempfehlungen mit deutlich mehr Vorsicht ausgesprochen werden. Im Jahr 2023 zeigten sich darüber hinaus kaum mehr Covid-19-Todesfälle, was das beharrliche staatliche Drängen zu Auffrischungsimpfungen umso unverständlicher macht.

