Nachuntersuchung 2 Jahre nach Impfmyokarditis: Bei 30% eingeschränkte Herzfunktion, bei allen Frühzeichen einer Herzschwäche (Nov. 2025)
Das Studienabstract (von 2025!) beginnt mit dem Satz: „Die Langzeitfolgen einer Myokarditis nach mRNA-basierter COVID-19-Impfung auf die Herzfunktion und die Symptome sind weiterhin unbekannt.“
Die Autoren führten bei 16 Patienten, die zwischen 2021 und 2022 wegen einer Impfmyokarditis stationär aufgenommen waren nach über 2 Jahren (2,3 – 2,7 Jahre) eine Follow-up-Untersuchung durch (umfassender Herzultraschall, Herz-Biomarker, EKG, Lungenultraschall und standardisierter Fragebogen). Das mittlere Alter der Patienten lag bei 44 Jahren. Im EKG gab es keine Hinweise auf Leitungsstörungen; Herz- und Entzündungsmarker hatten sich normalisiert und im Lungenultraschall waren keine Stauungszeichen nachweisbar. Im Herzultraschall zeigte sich jedoch bei 30% eine eingeschränkte Herzfunktion (Anm: wobei die Autoren eine Auswurffraktion (EF) von 50% als Grenzwert heranzogen, wobei eine normale EF zwischen 55 und 65% beträgt). Der Globale longitudinale Strain (GLS, ein empfindlicher Marker zur Früherkennung einer Herzschwäche) lag mit -12% (+/-3,2) durchwegs im pathologischen Bereich. Klinisch berichteten jeweils 31% der Patienten über anhaltende Müdigkeit bzw. Palpitationen (Anm: verstärktes Herzklopfen, Herzrasen oder Herzstolpern) und 25% über Brustschmerzen bei Belastung.
Die Ergebnisse zeigen die Notwendigkeit einer langfristigen Nachbeobachtung von Patienten mit Impf-Myokarditis (Anm: und stellen das offizielle Narrativ von der „milden Impf-Myocarditis“ in Frage).
https://academic.oup.com/eurheartj/article/46/Supplement_1/ehaf784.2583/8310712

