Zeitraum der Fallerfassung wirkt sich auf Impfstoffwirksamkeits- und -Sicherheits-Analysen aus – erheblicher Verzerr-Effekt in vielen Studien (Jän. 2024)
Es wurde bereits in früheren Studien beschrieben, dass durch die Wahl des Erfassungszeitraumes in vielen Studien die Wirksamkeit der Impfstoffe massiv überschätzt und Nebenwirkungen deutlich unterschätzt wurden.
Als Beispiel führt der Autor eine Beobachtungsstudie zur Impfstoff-Wirksamkeit aus dem American Journal of Epidemiology an, welche ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis der SARS-CoV2-Impfstoffe für alle Menschen behauptet. Die Autoren geben den Nettonutzen durch den Gewinn von „qualitätsadaptierten Jahren“ an (der maximale Nutzen liegt dabei bei 3,5 Tagen, der minimale bei 2 Stunden/Person). Um auf dieses Ergebnis zu kommen, wurden 2-fach-Geimpfte mit Ungeimpften, 3-fach-Geimpfte mit 2-fach-Geimpften und 4-fach-Geimpfte mit 3-fach-Geimpften verglichen. Darüber hinaus wurden unterschiedliche Beobachtungszeiträume miteinander verglichen (weniger als 5 bzw. 4 Monate versus 5-8 bzw. 4-7 Monate) und Covid-19-Fälle bzw. Nebenwirkungen zwischen der 1. Impfung und 14 Tage nach der 2. Impfung wurden nicht gezählt. In Anbetracht der Tatsache, dass viele Impfnebenwirkungen innerhalb dieses Zeitraumes auftraten (inkl. Todesfällen), führt dies zu einer deutlichen Verzerrung der Impfstoff-Sicherheit. Die Autoren geben keine Begründung für ihre Zählweise an – auch medizinisch ist sie nicht nachvollziehbar. Abgesehen davon ist ein Nachbeobachtungszeitraum von maximal 5 Monaten sowohl für die Wirksamkeits- als auch die Sicherheitsbeurteilung eines Impfstoffes viel zu kurz.
Bereits in den Zulassungsstudien gab es massive Ungereimtheiten bezüglich der Erfassung und Zählweise von Infektionsfällen und Nebenwirkungen. So wurden in den Pfizer-Studien zahlreiche Probanden ohne nähere Angaben ausgeschlossen oder „gingen verloren“ und die Entscheidung, ob bei Infektionsverdacht ein Test durchgeführt wurde, oblag dem Studienarzt. Bei den Nebenwirkungen wurden nur die ersten 7 Tage nach jeder Dosis – und auch das nur bei einer Teilgruppe der Studienteilnehmer – aktiv erfasst; spätere Nebenwirkungen mussten von den Probanden selbst gemeldet werden (ab 1 Monat nach Impfung wurden überhaupt nur mehr schwere Nebenwirkungen erfasst; Anm: in einer qualitativ guten Studie hätten routinemäßige Covid-19-Testungen sowie eine aktive Erfassung aller Nebenwirkungen erfolgen müssen). Die maximale Nachbeobachtungszeit betrug 6 Monate. Die laut Studienprotokoll geplante 2-jährige Nachbeobachtung war durch vorzeitige Entblindung und Impfung der Plazebogruppe nicht mehr möglich. Zusätzlich traten in der Impfstoff-Gruppe einige Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauferkrankungen auf, die jedoch alle als „nicht mit dem Impfstoff im Zusammenhang stehend“ eingestuft wurden (die Zulassungsstudien wurden vom Hersteller selbst durchgeführt). Bei den Moderna-Zulassungsstudien wurde ähnlich gearbeitet. Nachtägliche Analysen der Rohdaten der Zulassungsstudien durch unabhängige Wissenschafter zeigten ein deutlich erhöhtes Risiko für schwere Nebenwirkungen in der Impfstoff- im Vergleich zur Plazebo-Gruppe und keinen positiven Effekt der Impfstoffe auf die Gesamtmortalität (Anm: die Studien-Rohdaten mussten in langwierigen Prozessen gerichtlich herausgeklagt werden – die Firmen wollten diese Daten 30 Jahre unter Verschluss halten).
Es gibt mittlerweile immer mehr Studien, die ein negatives Nutzen-Risiko dieser Impfstoffe (vor allem bei jungen und gesunden Menschen) beschreiben und einen sofortigen Impfstop bis zum Vorliegen belastbarer Daten fordern. Es sind dringend langfristige, kontrollierte klinische Studien oder zumindest langfristige Beobachtungsstudien erforderlich, welche die, in dieser Studie erwähnten Verzerrungen und Probleme mit den Beobachtungszeiträumen berücksichtigen.

