„Folge der Wissenschaft“ ist ein religionsähnliches Dogma. Das beste Mittel gegen Angstpropaganda ist Rationalität und ständiges Hinterfragen der präsentierten Narrative.
Der Klimawandel existiert, und große Hitze ist – so wie Kälte – für manche Menschen gesundheitsgefährdend. Genauso wie es auch die Covid-19-Erkrankung gibt, die manchen Menschen das Leben kostete. Wenn aber Angstpropaganda eingesetzt wird, ist es höchste Zeit diese zu erkennen und sich dagegen zu wappnen. Denn Angst hemmt das rationale Denken, macht hilflos und erzeugt den dringenden Wunsch nach Führung und Anleitung. Sie ist ein hervorragendes Instrument, um Menschen in eine gewünschte Richtung zu lenken und Maßnahmen zu ermöglichen, die ohne Angst nie durchsetzbar wären. Das galt für die Coronazeit, und dieselben Muster kommen auch in der Klimadebatte wieder zum Vorschein.
Aus Erfahrung kann man lernen
In den letzten Jahren konnte man bereits von verschiedenen Politikern Aussagen über Klima-Fahrverbote und Reiseverbote, Klima-Lockdowns und ähnliche Eingriffe in unsere Grundrechte hören. Solche Einschränkungen sind uns noch aus der Coronazeit bekannt. Doch sie sind in Rechtsstaaten nicht so einfach durchsetzbar. Außer natürlich, es wird ein offizieller Notstand ausgerufen. Dann dürfen Menschen sogar in ihre Wohnungen und „Unfolgsame“ ins Gefängnis gesperrt werden. Damit sich aber überhaupt genügend Menschen diesen Regeln unterwerfen, müssen sie in neue Angst versetzt werden. Ist in der Klimadebatte wieder Angstpropaganda im Spiel? Die Anzeichen deuten klar darauf hin.
Neue Kommission, bekannte Akteure und die Vorbereitung auf den „Notstand“
Ein Klimanotstand ist schon lange im Gespräch. Seit Kurzem wird aber die Gesundheit als Argument ins Zentrum gerückt: Die Klimakrise sei eine „Gesundheitskrise mit tödlichen Folgen“ ist das Motto der „Paneuropäischen Kommission Klima und Gesundheit“ (PECCH)[1], die im Juni 2025 von der WHO als Reaktion auf die „eskalierenden klimabedingten gesundheitlichen Bedrohungen“ gegründet wurde. Ihr gehört unter anderem der ehemalige deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach an, der sich schon während der Coronajahre als besonders eifriger Angstmacher betätigt hat. Jetzt warnt er vor hunderttausenden Toten in Europa, nennt den Klimawandel einen „medizinischen Notfall“ und fordert gemeinsam mit anderen Kommissionsmitgliedern, die WHO müsse aufgrund der Klimakrise einen gesundheitlichen Notstand internationaler Tragweite (wie bei Corona) ausrufen[2]. Die Vorsitzende der PECCH (die ehemalige isländische Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir) bekräftigt: „Die Klimakrise stellt eine Bedrohung für unsere Sicherheit, den sozialen Zusammenhalt, die Menschenrechte und die Gesundheit dar“.
Da stellt sich die Frage: Wie lange soll denn ein solcher Klima-Notstand dauern? Jahre oder gar Jahrzehnte, bis die Klimakrise abgewendet ist? Und wie wird das Krisen-Ende definiert? – Wer darauf keine Antwort hat, hat vielleicht anderes im Sinn als die Gesundheit der Menschen. Denn Notstand an sich ist definitiv höchst ungesund.
Gestorben „an oder mit“ Hitze?
Um das Motto „Klimakrise ist Gesundheitskrise“ in den Köpfen der Menschen zu verankern, braucht es ein Bedrohungsszenario sowie dramatische Bilder und Zahlen. Europa gilt als besonders gefährdet – dieses verzeichne laut WHO „von allen Regionen der WHO den schnellsten Temperaturanstieg, nämlich doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt.“[3] Laut Bericht der PECCH ereignen sich bereits 1/3 aller hitzebedingten Todesfälle in Europa. Eine hohe Zahl, für die es auch eine alternative Erklärungsmöglichkeit gibt: die großzügige Zählweise der „Hitzetoten“ in vielen europäischen Ländern (siehe dazu unseren Beitrag zur offiziellen Berechnung der „Hitzetoten“[4]).
Auch die neuerdings verwendete Formulierung „Todesfälle, die direkt oder indirekt mit Hitze in Verbindung gebracht werden können“ ist nicht geeignet, wissenschaftlich seriöse Zahlen zu erheben, und erinnert sehr an die Zählweise „an oder mit Covid-19 verstorben“. So wurden Ende Mai 2026 in vielen europäischen Ländern fast gleichlautende Schlagzeilen zu einer Rekordhitzewelle mit bereits 7 „Hitzetoten“ in Frankreich veröffentlicht[5], [6] – davon waren 5 beim Baden ertrunken und 2 beim Sport verstorben. Es wurde die Warnstufe orange ausgerufen und die Bevölkerung darüber informiert, ausreichend zu trinken und anstrengende Tätigkeiten in der Mittagshitze zu vermeiden – Empfehlungen, die früher bereits die Kinder von ihren Eltern hörten. Der Spiegel titelt aktuell sogar in einem Leitartikel: „Hitze ist ein Massenmörder.“[7]
Wir spüren, ohne es zu merken – wirklich?
Bei solchen Schlagzeilen und dem permanenten Klima-Alarmismus wundert es nicht, dass sich laut PECCH auch der Parameter „Klimaangst“ („ein Indikator für Klima und Gesundheit“) in Europa stark verschlechtert hat. Diese Angst ist hausgemacht. Darüber hinaus wird in letzter Zeit verstärkt von „gefühlten Temperaturen“ gesprochen[8], speziell dann, wenn das Wetter nicht zu den prognostizierten Extremtemperaturen passt. Besonders perfide ist es, den Menschen zu suggerieren, sie könnten sich auf ihr eigenes Erleben nicht mehr verlassen. So titelte beispielsweise der ORF Ende August 2025: „Der Sommer war wärmer als gefühlt“[9] und der Klimaforscher Latif warnte: „Viele Deutsche spüren die Folgen des Klimawandels, ohne es zu merken.“ Solche Aussagen lassen an die Methode des „Gaslighting“ denken, eine Form von psychischer Manipulation, mit der Menschen verunsichert werden, bis sie ihrer eigenen Wahrnehmung nicht mehr vertrauen.
Journalisten „auf Linie“
Dieselben Nachrichten in ähnlichem Wortlaut in fast allen Medien? Da könnte auch am „Klima-Kodex“[10] liegen, mit dem das Netzwerk Klimajournalismus seit 2023 den österreichischen Journalisten eine „angemessene Klimaberichterstattung“ nahebringen will. Gleich in Punkt 1 des Klima-Kodex heißt es: „Die Klimakrise ist gemeinsam mit dem Artensterben die dringlichste Krise in diesem Jahrhundert. Sie gefährdet unsere Lebensgrundlagen und hat deshalb höchste Priorität. Ein stabiles Klima ist Voraussetzung für ein sicheres und friedliches Zusammenleben.“ Und in Punkt 5: „Auf die menschengemachte Erderhitzung rückführbare Ereignisse werden nicht verharmlost.“ Es gibt auch ein Gremium, das Verstöße gegen den Klima-Kodex ahndet und eine Meldestelle für Bürger. Werden die Zweifel an den offiziellen Narrativen doch einmal zu laut, werden (staatlich finanzierte) Faktenchecker darauf angesetzt, diese „wissenschaftlich“ zu widerlegen.
Wer hier sanften Gruppendruck vermutet, liegt wahrscheinlich richtig. Unterschrieben wurde der Klima-Kodex unter anderem von der APA (Austria-Presse-Agentur), die sich wiederum im Eigentum von 12 österreichischen Tageszeitungen und fast zur Hälfte vom ORF befindet. Der ORF selbst und andere „APA-Mitbesitzer“ haben als einzelne Medien auf Grund des Objektivitätsgebotes nicht unterschrieben. Viele ihrer Journalisten haben allerdings persönlich die Klimacharta unterzeichnet[11], auf der der Klima-Kodex basiert.
Die Dashboards sind wieder da!
Auch das RKI leistet wieder seinen Beitrag zur Angsterzeugung und veröffentlicht „Wochenberichte zur hitzebedingten Mortalität“[12] – geschätzt anhand der Übersterblichkeit und der Wochenmitteltemperatur; Angabe in kumulativen Zahlen seit Jahresbeginn – wie bei Corona. Für das Jahr 2025 kommt das RKI auf geschätzte 2.500 „Hitzetote“ in Deutschland. Zum Vergleich: Laut deutschem statistischen Bundesamt Destatis verstarben in den Jahren 2003 bis 2023 durchschnittlich 22 Menschen „unmittelbar und tatsächlich“ an Hitzefolgen[13].
Sogar (ehemals) renommierte medizinische Journals sind sich nicht zu schade für Klima-Propaganda. Da werden schon mal Diagramme zu Hitze- und Kälte-Toten massiv verzerrt dargestellt, damit „Hitzetote“ dramatischer aussehen – nach dem Motto: Bilder sagen mehr als tausend Worte. Das Diagramm wurde trotz Kritik bisher nicht richtiggestellt – auch darüber haben wir berichtet[14].
Geht es tatsächlich um die Gesundheit der Menschen?
In Europa gibt es jährlich 10-mal mehr Kälte- als „Hitzetote“. „Kältetote“ sind zu einem großen Teil „Armutstote“, die man effektiv verhindern könnte – was allerdings kein großes Geschäft verspricht. Für Armutstote wird die Situation sogar massiv verschlechtert, indem sukzessive alle verlässlichen Energieformen verbannt und die Energiepreise künstlich in Höhen getrieben werden, die sich viele Menschen nicht mehr leisten können: Die EU führte 2021 – also noch vor Beginn des Ukraine-Krieges – CO2-Steuern ein. Im selben Jahr stieg auch der Preis der CO2-Zertifikate durch Verknappung massiv an, was ebenfalls zu deutlichen Verteuerungen für die Bürger führte. Damit steuern wir im nächsten Winter auf ein massives Heizungs- und Versorgungsproblem zu. Der Anstieg der „Kältetoten“ kommt dann vermutlich gänzlich unerwartet und unverschuldet.
Aber auch viele „Hitzetote“ ließen sich verhindern. Betroffen sind vor allem alte und kranke Menschen. Sie könnten geschützt werden, indem man Krankenhäuser und Pflegeheime mit Klimaanlagen ausstattet. Dies scheint jedoch keine hohe Priorität zu haben: Gefährdete Patienten müssen mit der Hitze zurechtkommen, die Verwaltungstrakte sind hingegen oft sehr wohl klimatisiert.
Lösung á la WHO: Ausbau von erneuerbarer Energie
Solche praktischen und sofort umsetzbaren Maßnahmen im Interesse der Gesundheit sucht man bei den Empfehlungen der WHO allerdings vergeblich. Als Gegenmaßnahmen zur Gesundheitskrise namens Klima fordert die WHO-Kommission eine Beschleunigung der Umstellung auf saubere und sichere (!) erneuerbare Energie. In Österreich wurde diese Forderung bereits Anfang Juni 2026 durch ein neues „Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungs-Gesetz“ umgesetzt. Dieses ermöglicht einen massiven Ausbau von Wind- und Solarenergie mit „Turbo-Genehmigungen“, aber ohne Mitspracherecht von Bürgern, Gemeinden und Umweltorganisationen. Bei Nicht-Erreichen der geforderten Ziele werden Förderungen gekürzt, dem Energieministerium wurde ein direktes Eingriffsrecht eingeräumt[15]. Weitere Lösungsvorschläge der WHO sind eine grundlegende Umgestaltung der Gesundheitssysteme zur Senkung der hohen Treibhausgas-Emissionen im Gesundheitsbereich (Anm: auch hier ist die Klimatisierung von Risikobereichen kein Thema!), verpflichtende Fortbildungen für Gesundheitspersonal zu Klimawandel und Gesundheit (Klimawandel ist ein politisches und kein medizinisches Thema!), Ausbau von Hitze-Frühwarn-Systemen, verstärkte Kontrollen der Klimaschutzmaßnahmen und Ausbau der EU-weiten Koordination. – Viel Energiewende, Bürokratie und „Aufklärung“, keine konkreten gesundheitsfördernden Maßnahmen.
Politische Agenda statt Gesundheit der Menschen
Das Schweizer Meteorologische Bundesamt beschreibt auf seiner Homepage sehr gut, wie stark die Politik in der Klima-Agenda den Ton angibt. Dort wird die Entstehung der IPCC-Klimaberichte folgendermaßen erklärt: „In einem ersten Schritt legen Wissenschaft, politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie weitere Personen konkrete Themen und die Struktur für den Bericht fest … Die erstellten Entwürfe durchlaufen anschließend ein mehrstufiges Begutachtungsverfahren, das in einer ersten Runde von wissenschaftlichen Fachleuten und in einer zweiten Runde von Regierungsvertretern der Mitgliedstaaten durchgeführt wird … Als letzten Schritt der Begutachtung werden die Zusammenfassungen für die politische Entscheidungsfindung (SPM) auf einer mehrtägigen Plenarsitzung von Wissenschaft und Regierungen der Mitgliedstaaten Satz für Satz verabschiedet.“[16]
Die Folgen der Angst
Gesundheitlich betrachtet ist die permanente Angsterzeugung durch Journalisten, Politiker, prominente „Testimonials“ und leider auch Wissenschaftler das schlechteste, was man tun kann. Denn Angst erhöht die Stresshormone, schafft ein entzündungsförderndes Milieu mit unzähligen Folgeerkrankungen und verursacht Schlafstörungen, psychische Probleme etc. Die Panikmache hat schon bei Corona zu einer – immer noch anhaltenden – Überlastung der Kinder- und Jugend-Psychiatrien geführt und zu einer Gesellschaft, die teilweise kein gesundes Körperempfinden mehr hat (u.a. durch Begriffsneuschöpfungen wie „symptomlos krank“). Viele Menschen wurden durch die permanente Überlastung chronisch krank. Auch im Zuge des Klima-Alarmismus sehen wir vor allem junge Menschen, die von allen Seiten mit Katastrophen-Szenarien überladen werden, mit massiven Zukunftsängsten, irrationalem Verhalten (z.B. Verzicht auf Kinder, da diese CO2 produzieren) bis hin zu psychotischen Zuständen (z.B. Weinkrämpfe und Zusammenbrüche vor laufender Kamera). Diese Menschen sind meist keinen rationalen Argumenten mehr zugänglich, was noch verstärkt wird durch öffentliche „Empfehlungen“ wie „Sprechen Sie nicht mit Klima-Leugnern“. Dabei wären rationales Denken und Hinterfragen probate Mittel gegen geschürte Angst und damit ein wirksamer Schutz vor Manipulation.
Was es braucht: Rückkehr zur Rationalität, sinnvolle Anpassung und ein Ende der Angstmache
Entgegen dem sinnbefreiten Kampfausdruck „Klimaleugner“ leugnet kaum jemand die Existenz des Klimas oder von Klimaschwankungen. Um gut durch eine Krise zu kommen, brauchen wir jedoch keine gigantische Geld-Umverteilung von unten nach oben in Form von CO2-Zertifikaten, keine sinnlose Zerstörung unserer Wirtschaft, Klima-Lockdowns oder zunehmende Kontroll-Mechanismen. Wir brauchen stattdessen sinnvolle Anpassungsmaßnahmen (z.B. Klimatisierung von Risikobereichen wie Altersheime und Krankenhäuser, leistbare Energie), Vermeidung risikosteigernder Bedingungen (Verbauung von Hochwassergebieten, Flussbegradigungen, Monokulturen, Waldrodungen – z.B. für Windparks, Bodenversiegelung – auch durch riesige Solarfelder, künstliche Erzeugung von Wasserknappheit durch Lithium- oder Kupfer-Abbau, Produktion von Mikrochips und Halbleitern oder riesige Rechenzentren für die KI…) und wieder sinnvollen Umweltschutz statt Klimaschutz.
Für eine gesunde Gesellschaft brauchen wir außerdem dringend eine Rückkehr zur Rationalität, seriösen und unabhängigen Journalismus und vor allem auch Wissenschaftler, die sich nicht als Rechtfertiger von politischen Narrativen missbrauchen lassen (teilweise aus Angst vor Diffamierung, Verfolgung oder wirtschaftlicher Vernichtung, wie wir es bei Corona erlebt haben, und teilweise aus Geltungsdrang, da man als Experte hofiert wird, wenn man „das Richtige“ sagt).
Und vor allem brauchen wir ein Ende der Angstmache.
ANREGUNG:
Offene Fragen und Widersprüche rational überdenken
Wie bei vielen anderen aktuellen Themen gibt es auch beim Klima-Thema viele offene Fragen und Unstimmigkeiten, die (abgesehen von den methodischen Diskussionen über die Seriosität von Klimamodellen, die Messgenauigkeit der mittleren Erdtemperatur und die Auswirkungen von CO2) eigentlich jeden stutzig machen sollten – dazu nur einige Beispiele:
- Das „Horror-Szenario“ des Weltklimarates IPCC (globale Erwärmung um 4-6°C bis 2100[17]), das schon von zahlreichen Wissenschaftlern kritisiert worden war, wurde kürzlich zurückgezogen. Dazu gibt es offiziell zwei unterschiedliche Erklärungen:
1) „Die Annahmen waren von Beginn an unplausibel“: In diesem Fall wäre die Veröffentlichung ein absolut unethisches Vorgehen gewesen, da dieses Extremszenario zur Rechtfertigung zahlloser weitreichender politischer Maßnahmen und zur Angstmache verwendet wurde.
2) „Es handelte sich um ein Hochemissions-Szenario und wir haben schon so gut gegengesteuert“: In Anbetracht der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, wo Bomben und brennende Ölfelder und -Raffinerien zu einem astronomisch hohen CO2-Ausstoß führen, sowie angesichts der Tatsache, dass andere Länder wie z.B. China unsere CO2-Einsparungen mehr als kompensieren, absolut unplausibel. - Es gibt keine belastbaren Nachweise, dass CO2-Reduktionsmaßnahmen einen Einfluss auf das Klima haben.
- Jedes Unternehmen, das Europa aufgrund der nicht mehr wettbewerbsfähigen Klima-Auflagen verlässt, senkt zwar den CO2-Ausstoß der EU, verschlechtert allerdings die weltweite Umweltbilanz, da es in Länder mit deutlich niedrigeren Umweltstandards wechselt. – Und um die weltweite CO2-Bilanz geht es doch angeblich.
- Sonnen- und Windenergie sind keine grundlastfähigen Energieformen, da es keine Garantie auf Wind und Sonnenschein und aktuell keine ausreichenden Speichermöglichkeiten gibt. Um eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten, braucht es Backup-Kraftwerke. Diese werden allerdings nach und nach zerstört, was unsere Energiesicherheit massiv gefährdet. Bei viel Wind und Sonne müssen wir teilweise teuer dafür bezahlen (!), dass uns andere Länder unseren überschüssig produzierten „grünen Strom“ abnehmen, und die vielen privaten Photovoltaik-Anlagen bringen unsere Stromnetze aufgrund der hohen Energieschwankungen oft an ihre Belastbarkeitsgrenze, was wieder die Energiesicherheit gefährdet. Andererseits müssen wir regelmäßig bei Engpässen überteuerten Strom aus – bei uns verteufelter – „schmutziger“ Erzeugung aus anderen Ländern zukaufen. Zusätzlich muss Wind- und Sonnenstrom staatlich subventioniert werden, um wettbewerbsfähig zu sein.
- Wir erzeugen massive Umweltprobleme durch die Herstellung und Entsorgung von beispielsweise Windrädern, Lithium-Batterien…
- Der massive Ausbau der KI (auch in Österreich und Deutschland), als einer der energieintensivsten Bereiche überhaupt, sowie der Elektromobilität widersprechen den Energiesparplänen der (vor allem westlichen) Länder diametral.
- Wir steuern angeblich auf einen Kipp-Punkt zu und müssen uns alle einschränken und unsere Wirtschaft herunterfahren (in der Praxis betreffen die – erzwungenen – Einschränkungen vor allem Österreich und Deutschland). Im Ukraine-Krieg und im Nahen Osten gibt es jedoch, gerade von den EU-Verantwortlichen, keinerlei Bestrebungen den Krieg zu beenden – eher im Gegenteil (kriegsbezogenes CO2 wird praktischerweise nicht in die CO2-Bilanz hineingerechnet!). Wenn wir wirklich auf einen „Point of no return“ zusteuern, müsste das oberste Bestreben der gesamten Welt eine rasche Beendigung aller Kriege Sonst könnten wir unsere gesamte Industrie abschalten und die Emissionen würden trotzdem steigen.
Fußnoten:
[1] https://www.who.int/europe/de/news/item/11-06-2025-the-climate-crisis-is-a-health-crisis-and-the-european-region-is-in-the-hot-seat
[2] https://www.fr.de/politik/klima-wie-corona-lauterbach-fordert-von-who-hoechste-notstandsstufe-fuer-die-erde-zr-94312256.html
[3] https://www.who.int/europe/de/news/item/17-05-2026-climate-change-is-a-health-crisis—and-fixing-it-is-a-health-opportunity
[4] https://gesundheit-oesterreich.at/die-sache-mit-den-hitzetoten
[5] https://berlinmorgen.de/2026/05/26/sieben-tote-nach-hitzewelle-frankreich/
[6] https://www.nachrichten.at/panorama/weltspiegel/fruehe-hitzewelle-in-europa-7-tote-in-frankreich;art17,4174784
[7] https://www.spiegel.de/wissenschaft/hitze-ist-ein-massenmoerder-und-ein-wachstumskiller-meinung-a-11819fbf-31db-4626-af2b-48dc27618a1b
[8] https://www.bild.de/news/wetter/hitze-hammer-zum-wochenstart-glut-tage-luft-fuehlt-sich-wie-40-grad-an-6a11a44b9c51a75bc475331c
[9] https://orf.at/stories/3403799/
[10] https://www.klimajournalismus.at/allgemein/klima-kodex/
[11] https://www.klimajournalismus.at/klimacharta/
[12] https://www.rki.de/DE/Themen/Gesundheit-und-Gesellschaft/Gesundheitliche-Einflussfaktoren-A-Z/H/Hitze/Bericht_Hitzemortalitaet.html
[13] https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2025/PD25_27_p002.html?templateQueryString=hitzebedingte
[14] https://gesundheit-oesterreich.at/neue-panikwelle-menschengemachter-klimawandel
[15] https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2026/pk0542
[16] https://www.meteoschweiz.admin.ch/ueber-uns/forschung-und-zusammenarbeit/internationale-zusammenarbeit/ipcc.html

